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Hirnstimulation mit Fingerspitzengefühl

Hirnstimulation mit Fingerspitzengefühl

Handschuh für Schlaganfallpatienten verbessert Tastsinn und Motorik

von Hubert R. Dinse und Martin Tegenthoff  

29. Oktober 2013

 

Ein Instrument lernen, Ballett tanzen oder Blindenschrift lesen – der Königsweg, um sich solche Fähigkeiten anzueignen, lautet: üben, üben, üben. Aber manche Dinge lernt das Gehirn auch ohne Training. In mehreren Studien haben RUB-Forscher gezeigt, dass sie Wahrnehmung und motorische Fähigkeiten durch wiederholte passive Stimulation verbessern können. Davon profitieren zum Beispiel Patienten mit Hirnschädigungen. In Kooperation mit Industriepartnern entwickelten die Bochumer einen Stimulationshandschuh, der Beeinträchtigungen von Schlaganfallpatienten mildert.

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Hubert Dinse erforscht am Institut für Neuroinformatik Lernen durch passive Stimulation – unter anderem als Therapiemethode für Schlaganfallpatienten.Diskriminationsschwelle bestimmen: Der Wert gibt an, wie weit zwei Spitzen voneinander entfernt sein müssen, um als getrennte Reize wahrgenommen zu werden.Geschicklichkeitstest: Die zylinderförmigen Objekte müssen möglichst schnell in die Löcher gesteckt werden.

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Kontakt zum Fachbereich

PD Dr. Hubert Dinse, Institut für Neuroinformatik, NB 3/68, Tel. 0234/32-25565, E-Mail: hubert.dinse@ini.rub.de

Prof. Dr. Martin Tegenthoff, Neurologische Universitätsklinik, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44789 Bochum, Tel. 0234/ 302-6810, E-Mail: martin.tegenthoff@rub.de