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RUBIN Wissenschaftsmagazin

Frühgeborene leiden nicht häufiger an einer Rechenschwäche als reif geborene Kinder.
Psychologie

Entwicklungspsychologin untersucht kognitives Leistungsvermögen von Frühgeborenen

Eine schlechte Mathearbeit, schwache mündliche Beteiligung, keine Lust zu rechnen. Kinder, die zu früh auf die Welt kommen, leiden später häufig an einer Rechenstörung – behaupten jedenfalls viele wissenschaftliche Studien. Ein Missverständnis, sagt hingegen Entwicklungspsychologin Dr. Julia Jäkel, die sich die Leistungen von Frühgeborenen genauer angesehen hat.

Strukturen auf dem Chip vorzeichnen: Maske für die UV-Lithografie
Elektrotechnik

Elektroingenieure optimieren Verfahren für die Produktion von Mikroelektronik

Feiner strukturiert, schneller arbeitend und energiesparender. So sollten elektronische Bauteile der Zukunft beschaffen sein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Lehrstuhl Werkstoffe und Nanoelektronik optimieren die Produktionsverfahren, um diese Ziele zu erreichen. Das Team um Prof. Dr. Ulrich Kunze beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Chips, die auf den Halbleitermaterialien Silizium und Galliumarsenid basieren. Die Herstellung ist ein vielstufiger Prozess – viele Stellschrauben also für die Optimierung. Einige, aber längst nicht alle Stationen der Produktionskette sind hier beschrieben.

Entwicklungspsychologin Dr. Julia Jäkel
Psychologie

Schwache Schüler richtig fördern

In Kindergarten und Grundschule werden die Weichen für den späteren Schulerfolg gestellt. Doch woher wissen wir, welche Förderung die richtige ist? Ein Kommentar von Entwicklungspsychologin Dr. Julia Jäkel zum deutschen Schulsystem.

Einblick in eine andere Welt: Fotolithografie-Raum
Elektrotechnik

… den Elektroingenieuren im Reinraum

Schneller, energiesparender und immer kleiner. Das ist das Ziel bei der Herstellung von elektronischen Chips. Ingenieure der Ruhr-Universität helfen, es zu erreichen. Wir haben hinter die Kulissen geschaut.

Die aktive Galaxie Cen A
Astronomie

Nobelpreis gekrönte Theorie auf dem Prüfstand

Wer mit Muße in den sternklaren Himmel blickt, kann beobachten, wie die funkelnden Himmelsobjekte sich langsam über das Firmament bewegen. Von der Erde aus betrachtet, sieht das Weltall beschaulich aus. Kein Anzeichen dafür, dass Galaxien mit atemberaubenden Geschwindigkeiten auseinanderfliegen, Planeten um Sterne rasen und Schwarze Löcher Materie verschlingen. Kein Anzeichen? Wer genau hinschaut, findet Hinweise auf die Dynamik und die Entwicklung der Himmelskörper.

Der Rosettennebel, ein Sternentstehungsgebiet im Sternbild Einhorn
Astronomie

RUB-Astronomen treiben neues Modell der Sternenentstehung voran

Die Sonne versinkt hinter dem Horizont; über der Atacama-Wüste in Chile bricht Dunkelheit herein. Ein paar Punkte glimmen am Himmel auf, dann immer mehr und immer mehr, bis sich das breite Band der Milchstraße über das Firmament erstreckt. Es gibt keinen besseren Ort auf der Welt für astronomische Beobachtungen als diesen. Hier steht die Universitätssternwarte der RUB, und hier hat das Team um Prof. Dr. Rolf Chini ein paar erstaunliche Entdeckungen gemacht.

Beim Laden eines Elektroautos laufen Nutzer Gefahr, eine Datenspur zu hinterlassen.
Elektrotechnik, Informationstechnik

RUB-Forscher entwickeln datenschutzfreundliche Lösungen zum Laden von E-Autos

Am Montag im Frankfurter Nordend, ein paar Tage später im Bankenviertel, am Wochenende in Heidelberg – das Bewegungsprofil eines Bankmitarbeiters. Es lässt sich mühelos ermitteln, weil er ein Elektroauto nutzt; die Ladesäulen verraten ihn. Damit dieses Szenario nicht Alltag wird, entwickeln Forscher am Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit ein sicheres und datenschutzfreundliches Verfahren, sodass Halter ihre Elektroautos aufladen können – ohne nachverfolgbar zu werden.

Dr. Anja Hemschemeier im Labor an der RUB
Biologie

Neue Biokatalysatoren für die Wasserstoffproduktion

Enzyme, auch Biokatalysatoren genannt, helfen bei der Herstellung von Lebensmitteln, sind in Waschmitteln vorhanden, werden in der medizinischen Diagnostik eingesetzt – und sie haben das Potenzial, Energieprobleme zu lösen. In Mikroalgen gibt es besondere metallhaltige Enzyme, die an komplizierten Stoffumwandlungen und Signalübertragungen im Energiestoffwechsel beteiligt sind. Das Team der AG Photobiotechnologie der RUB forscht an eisenhaltigen Biokatalysatoren, die Wasserstoff produzieren können. Vor Kurzem haben die Forscherinnen und Forscher einen Mechanismus entdeckt, der die biokatalytische Wasserstoffherstellung wirtschaftlich nutzbar machen könnte.

Timo Reisner beschreibt das Fließverhalten von Mischungen aus Flüssigkeiten und Körnern mit mathematischen Modellen.
Umwelttechnik

Kontinuumsmechanische Modelle helfen, Naturkatastrophen besser zu verstehen

Schätzungen zufolge sterben jährlich mehr als 600 Menschen weltweit durch Erdrutsche, Schuttströme und Schlammlawinen; die Sachschäden werden mit zwölf Milliarden US-Dollar beziffert. Bei solchen katastrophalen Ereignissen kommt ein ursprünglich fester Verbund aus Kornbestandteilen, zum Beispiel Sand, Kies oder Gestein, ins Rutschen oder Fließen – dem Sand in einer Sanduhr gleich. Auslöser dafür können beispielsweise starke Regenfälle oder Erdbeben sein. Sind nun zusätzlich die Lücken zwischen den Körnern mit Wasser gefüllt, wird der Vorgang noch komplexer. Wissenschaftler am Lehrstuhl für Kontinuumsmechanik untersuchen die dabei auftretenden physikalischen Prozesse mit mathematischen Modellen und Computersimulationen.

Bundesamt für Verfassungsschutz
Geschichte

RUB-Historiker untersuchen NS-Bezüge früherer Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz

Die Aufgabe des Bundesamtes für Verfassungsschutz ist klar definiert: Es soll die Demokratie in der Bundesrepublik sichern. Was passiert aber, wenn es dafür Personal heranzieht, das durch biografische NS-Bezüge selbst einen dezidiert antidemokratischen Hintergrund aufweist? Die Folgen und Ursachen untersuchen die RUB-Historiker Prof. Dr. Constantin Goschler und Prof. Dr. Michael Wala (Abb. 1) im Rahmen des Projekts „Organisationsgeschichte des Bundesamtes für Verfassungsschutz 1950-1975, unter besonderer Berücksichtigung der NS-Bezüge früherer Mitarbeiter in der Gründungsphase“.

Klimakarten im Fokus
Geowissenschaften

RUB-Klimatologen helfen Städten, mit zunehmenden Extremwettern umzugehen

Tagsüber 30 Grad im Schatten – gut, dass die kühlende Nacht naht. Doch die Erfrischung bleibt aus: 27 Grad auch in der Nacht. Die heiße Luft steht in den Straßen, der Asphalt glüht immer noch, kein Lüftchen weht. Wir sind nicht in Athen oder Neapel, wir sind in deutschen Städten des 21. Jahrhunderts. Aufgrund des Klimawandels müssen Gemeinden wie zum Beispiel Bochum lernen, mit zunehmenden Extremwetterereignissen umzugehen. Forscher um Dr. Monika Steinrücke helfen dabei: Sie entwickeln Anpassungskonzepte, um das Stadtklima zu verbessern.

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