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Ostalgie? Fehlanzeige!

Ostalgie? Fehlanzeige!

RUB-Studie untersucht das DDR-Bild von thüringischen Schülern

von Maren Volkmann  

29. Oktober 2013

 

Eigentlich war die DDR gar nicht so schlecht: ein skurriler, irgendwie witziger Staat, wo alle Menschen Cordhosen trugen, Arbeit hatten und die Kinderbetreuung funktionierte. Keine Anzeichen, dass Menschen unterdrückt oder in ihrer Freiheit beschränkt wurden. Das ist das DDR-Bild, das ostdeutschen Schülern 2008 in einer Berliner Studie unterstellt wird. In ihrem Dissertationsprojekt belegt die Geschichtswissenschaftlerin Kathrin Klausmeier, dass das so nicht stimmt: Ostdeutschen Schülern liegt es fern, die DDR zu verklären oder zu verharmlosen. Vielmehr ist es für die Jugendlichen oft herausfordernd, mit den konkurrierenden Deutungsangeboten der DDR umzugehen, strukturgeschichtlich zu denken oder auch mit historisch-politischen Begriffen zu operieren.

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Die sozialistische Jugendorganisation FDJ (Freie Deutsche Jugend) wird im Film „Sonnenallee“ (1999) als skurril, aber harmlos porträtiert – hier ein sogenanntes „Blauhemd“ des Verbandes.Kathrin Klausmeier hat ihren 13-seitigen Fragebogen 750 thüringischen Schülerinnen und Schülern vorgelegt.Im Fragebogen waren die Schüler unter anderem aufgefordert, eigene Einschätzungen in Bezug auf die DDR vorzunehmen.Kathrin Klausmeier hat ihren 13-seitigen Fragebogen 750 thüringischen Schülerinnen und Schülern vorgelegt.

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Kontakt zum Fachbereich

Kathrin Klausmeier, Didaktik der Geschichte, Fakultät für Geschichtswissenschaft, GA 5/57, Tel. 0234/32-23791, E-Mail: kathrin.klausmeier@rub.de