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Geheimnisvolle Unterwelt

Geheimnisvolle Unterwelt

RUB-Forscher erkunden die Klima-Dynamik von Höhlen

von Andreas Pflitsch, Christiane Meyer und David Holmgren  

29. Oktober 2013

 

Luftströmungen in Sturmstärke, Eiskörper, die sich wie Gletscher bewegen, sowie einzigartige Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen, die spezielle Lebensformen hervorbringen – in Höhlen ist einiges los. Und zwar mehr, als gemeinhin angenommen. Lange dachte man, in ihnen herrsche ein konstantes Klima; das lag jedoch daran, dass die Messtechnik nicht genau genug war. Auch in Höhlen existieren meteorologische Prozesse. RUB-Klimatologen erforschen diese verborgene Dynamik.

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Lava, Eis und Höhlen auf der ganzen Welt erforscht Prof. Dr. Andreas Pflitsch mit seinem Team.Fein vernetzt: Eis-Luftkomposition im Inneren einer Höhle auf HawaiiEistunnel in Mittelalaska: Er ist knapp 200 Meter lang und bis zu 6,3 Meter hoch.Der Eistunnel in Mittelalaska enthält über 550 einzelne Eiskörper.Kleine Bestandteile von Höhlen, die viel Information enthalten könnten: im Eis eingeschlossene Luftblasen mit einem Durchmesser von etwa fünf ZentimeternBiomatte: Bakterien bevölkern eine Höhlenwand.So filigran kann die Winterwelt sein: abtauendes Eis, drei Zentimeter große „Eisfeder“.Unerschöpfliche Formenvielfalt: Kein Eiskörper ist wie der andere.Raues Terrain in den Tropen: Lavahöhle auf HawaiiBedrohliche Deckendekoration: Eindringendes Regenwasser ist  auf seinem Weg zum Höhlenboden gefroren.Wald aus Eis: Autos fahren schon lange nicht mehr durch diesen Tunnel in Mittelalaska.Kontrastreiches Wandbild: Calcit-Ablagerung im HöhleninnerenNützliche Höhlenbewohner: Spezielle in Höhlen lebende Bakterien könnten der Schlüssel zu neuen Arzneimitteln sein.Statt Spinnweben: Gänge aus Luft innerhalb eines Eiskörpers in einer LavahöhleDie Natur mag’s bunt: Oxidationsvorgänge geben der Lava ihre Farbe.Es wird eng: wenige Millimeter Luft zwischen Eisboden und Höhlendecke.Glänzt wie Silber: Eissäulen an der HöhlenwandTauender „Eiskamm“: abschmelzendes Eis im Höhleninneren.Prächtiges Farbenspiel: Eis- uns Sedimentschichten in einer Höhle in Wyoming, USAZu kalt zum Fließen: Wasserrinnsale, die zu Eis erstarrt sind.Vorhang aus Eis: ehemaliger Autotunnel in Mittelalaska

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Kontakt zum Fachbereich

Prof. Dr. Andreas Pflitsch, AG Höhlen- und U-Bahn-Klimatologie, Geographisches Institut, Fakultät für Geowissenschaften, NA 4/171, Tel. 0234/32-26707, E-Mail: andreas.pflitsch@rub.de