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Ein neues Uhrwerk für die Geologie

Ein neues Uhrwerk für die Geologie

Petrologen erforschen Geschwindigkeit und Dauer geologischer Prozesse

von Ralf Dohmen und Sumit Chakraborty  

1. Mai 2013

 

Seit wann gibt es das Sonnensystem? Wann entstanden die Kontinente? In der Geschichte der Geowissenschaften hat die Altersbestimmung von Gesteinen eine entscheidende Rolle gespielt, um zu rekonstruieren, wie sich Erde und Sonnensystem entwickelten. Mit den bisherigen Verfahren konnten Forscher nur langsame geologische Veränderungen über Millionen von Jahren verfolgen. Viele Prozesse finden aber auf wesentlich kürzeren Zeitskalen statt. Bochumer Petrologen haben deshalb eine neue Methode etabliert, um anhand von Diffusion in Mineralen auch schnelllebige Prozesse, zum Beispiel die Wege des Magmas in der Erde, zu verfolgen.

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Ein grünes Plasma, das durch Laserstrahlverdampfung einer synthetisch hergestellten Olivinprobe erzeugt wurde.Dr. Ralf Dohmen im RUBIONUm Elementverteilungen mittels Rutherford-Rückstreuung (Info) in Kristallen zu messen, nutzen die Petrologen den Teilchenbeschleuniger im RUBION.

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Kontakt zum Fachbereich

Dr. Ralf Dohmen, Mineralogie – Petrologie, Fakultät für Geowissenschaften, Tel. 0234/32-24394, E-Mail: ralf.dohmen@rub.de